35. Saison 2005/2006
Abgesang zu den Faschingsveranstaltungen
Hier noch ein paar zusammenfassende Bemerkungen zu den vergangenen Faschingsveranstaltungen der 35. Saison.
Den ersten Eindruck, den Alle - sowohl die Gäste als auch die Mitwirkenden des WCV - erhielten, war sicher der vom hervorragend gestalteten Schützenhaus. Das Team um Sybill Listner hat in tagelangen Arbeiten dazu beigetragen. Vor allem die Details, die man auf den ersten Blick überhaupt nicht so richtig würdigt waren es, die zum Gesamtgelingen beigetragen haben. Egal, ob es die kleinen Blumenketten oder die handgemalten Grafiken waren. Rundum Gelungen - mehr kann man dazu nicht sagen. Aber auch die Gestaltung der Bühne als Wohnzimmer im 70er-Design unter der Leitung von David Meliczek konnte sich sehen lassen.
Im ersten - dem offiziellen - Teil der Faschingsveranstaltungen war in diesem Jahr die Verleihung der höchsten Auszeichnung des WCV an den langjährigen Zeremonienmeister Reinhard Geißler der eigentliche, zumindest vereinsinterne Höhepunkt. Aufgefallen ist allerdings, dass sowohl von Peter Ziemann (in vier Veranstaltungen) und Udo Modes (in einer Veranstaltung) diese Auszeichnung mit insgesamt fünf verschiedenen Bezeichnungen vergeben wurde. Allerdings nicht einmal mit der richtigen: "Ehrenorden zum Großkreuz" (die offizielle Bezeichnung entsprechend eines Elferrats-Beschlusses für den zusätzlichen Orden für besondere Leistungen der Großkreuzträger im WCV). Dies verdient nach Meinung des Autors einen Sonderpreis in Kreativität bei der Erfindung von Ordensbezeichnungen.
Für die Zuschauer eher von Bedeutung war die frische und würzige Art, in der Prinz Andreas II. seine Gesetze des Abends verlesen hat.
Im Programmteil gab es zwar leider - aber aus Sicherheitsgründen notwendig - nach der ersten Faschingsveranstaltung eine Änderung beim Auftritt der Gardemädchen. Die wunderschön anzusehende Fontäne musste für die folgenden Veranstaltungen abgesetzt werden. Aber Sicherheit geht nun einmal auch beim Fasching über alles.
Dem ständigen "Beobachter aus der Kanzel" ist außerdem noch aufgefallen, dass bei den Einspielungen der spielentscheidenden Szene des WM-Fußballspieles zwischen der DDR und der BRD von Veranstaltung zu Veranstaltung mehr von der Wirklichkeit abgewichen wurde. Zur letzten Veranstaltung benötigte "Sportfreund Sparwasser" schon drei Versuche, um das Tor zu treffen. Wenn die Faschingssaison noch ein paar Wochen länger gedauert hätte, dann hätte Berti Vogts (Reiner Thiele) den Torschuss wahrscheinlich gar nicht mehr zugelassen. Wahrscheinlich hätte er sich noch zur WM 2006 für die deutsche Nationalmannschaft qualifiziert.
Insgesamt waren es wieder erfolgreiche und schöne Faschingsveranstaltungen. Jetzt ist für alle der Fasching erst einmal zu Ende. Doch für die Mitglieder des WCV geht es nach der Jahreshauptversammlung Ende März 2006 bereits wieder an die Vorbereitung der 36. Saison des WCV. Denn immerhin wollen ja auch ab November wieder hunderte Närrinnen und Narren schöne Stunden im Schützenhaus zu Wechselburg erleben. Dafür werden wir vom WCV alles erdenklich notwendige (und noch mehr) tun.
Text und Gestaltung: Hagen P. aus W.